Tipps und Tricks

Was ist mein Auto wert? – Fahrzeugwert richtig bestimmen

Clara von der Ropp, 14 Februar 2018

Für die meisten Menschen ist der Kauf oder Verkauf von einem Auto nichts Alltägliches. Wahrscheinlich hast du dein Auto schon seit Jahren, bevor du dich dann irgendwann doch dafür entscheidest, dass es Zeit für etwas Neues ist. Doch bevor du dir einen neuen Wagen kaufst, möchtest du wahrscheinlich dein altes Auto verkaufen.

Es ist ja immer noch gut in Schuss: Schick schaut es aus, sparsam ist es im Benzinverbrauch, nicht zu groß und doch groß genug, um damit in den Urlaub zu fahren. Ja, du und dein Auto, ihr habt schon viel zusammen erlebt. Wie sollst du dann jetzt festlegen, wie viel dein Wagen wert ist?

Hier findest du einen kleinen Überblick, welche Faktoren eine Rolle bei der Autobewertung spielen und wie genau du den Wert deines Autos ermitteln kannst.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Baujahr, Kilometer- und Wartungsstand bestimmen den Restwert des Autos
  2. Um den aktuellen Marktwert zu bestimmen, solltest du die Preise von ähnlichen Gebrauchtwagen vergleichen
  3. Professionelle Autoaufbereitung wertet das Auto auf und steigert den Verkaufspreis

Wovon hängt der Wert deines Autos ab?

Ganz generell kann man sagen, dass bei der Wertbestimmung eines Autos zwei Faktoren wichtig sind: Zum einen wird der materielle Restwert des Autos ermittelt und zum anderen, welchen Marktwert ein derartiges Auto im Moment hat.

Materieller Restwert

Für die Ermittlung des materiellen Restwerts nutzt man unter anderem folgende Merkmale:

  1. Automarke
  2. Automodell
  3. Baujahr
  4. Kilometerstand
  5. Kraftstoff
  6. Art des Getriebes
  7. Unfallfreiheit
  8. Ausstattung (Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Navigationsgerät usw.)
  9. Bestehende Siegel (zum Beispiel TÜF oder Dekra) und Umweltplakette
  10. Scheckheft mit Inspektionen und Wartungsdokumentation

Marktwert

Abgesehen von diesen offensichtlichen Merkmalen wird der Wert eines Autos auch von anderen, abstrakteren Faktoren beeinflusst. Warum sonst läge der Preis für einen modern ausgestatteten drei Jahre alten VW Golf weit unter dem eines gut erhaltenen VW Käfers aus den 70er Jahren? Zwar hat der Käfer wahrscheinlich weder ein Navi noch eine Klimaanlage, doch gilt er als Kultobjekt und hat daher einen hohen Sammlerwert.

Doch woher sollst du wissen, ob dein Auto aus irgendeinem Grund ein Liebhaberstück geworden ist? Um den aktuellen Marktwert deines Fahrzeugs festzustellen, empfiehlt es sich, die Verkaufspreise von ähnlichen Autos zu vergleichen. Dafür kannst du Gebrauchtwagenbörsen im Internet oder die Kleinanzeigen in deiner lokalen Zeitung verwenden.

Schwacke-Liste und ADAC – diese Portale helfen bei der Fahrzeugbewertung

Online findest du zahlreiche Datenbanken, die Informationen über aktuelle Gebrauchtwagenpreise sammeln und dir diese Daten zur Verfügung stellen. Wenn du deine Fahrzeugdaten eingibst, erhältst du basierend auf diesen Daten einen Preisvorschlag.

Zu den bekanntesten Plattformen zählt die Schwacke-Liste, die bereits seit 1957 Autodaten sammelt, um Autobesitzern zu helfen, den aktuellen Wert ihres Wagens zu bestimmen.

Doch natürlich gibt es Alternativen: Besonders bekannt ist der Fahrzeugbewertungsservice des ADAC. Dabei solltest du beachten: Pro Anfrage zahlst du bei vielen Anbietern eine Gebühr von ca. 10 Euro.

Kfz-Gutachter – so können dir Experten helfen

Wenn dir die Einschätzungen der Schwacke-Liste oder anderer Online Plattformen zu allgemein sind, kannst du dich natürlich auch an einen professionellen Kfz-Gutachter wenden. Dieser begutachtet deinen Wagen und erstellt dir ein individuelles und fundiertes Wertgutachten.

Allerdings musst du für diesen Service etwas tiefer in die Tasche greifen: Wertgutachten können von 50 Euro bis zu mehreren hundert Euro kosten.

Wie kannst du den Wert deines Autos steigern?

Egal, ob du dir einen Preisvorschlag vom Gutachter oder einer Online-Plattform holst – es gibt einige Maßnahmen, die du selber ergreifen kannst, um den Wert deines Autos vor dem Verkauf zu steigern.

Pflege und Wartung

Dazu gehört natürlich eine regelmäßige Pflege und Wartung des Wagens. Wenn du in den letzten Jahren darauf geachtet hast, das Öl zu wechseln, den Innenraum regelmäßig zu reinigen und alle Inspektionstermine wahrzunehmen, stehen die Chancen auf einen guten Verkaufspreis gut. Ein lückenloses Scheckhheft, in dem alle Services und Inspektionen dokumentiert sind, ist das dabei das A und O.

Professionelle Aufbereitung

Außerdem zählt natürlich auch der optische Eindruck am Verkaufstag: Kleine Kratzer im Lack oder Dellen im Blech sollten vor dem Verkauf unbedingt entfernt werden. Außerdem solltest du darüber nachdenken, den Lack professionell zu polieren. Das kostet nicht viel, doch wenn dein Auto glänzt und offensichtlich gepflegt ist, ist es deutlich mehr wert.

Fixico

Bei Fixico kannst du kostenlos und unverbindlich Fixpreise für professionelle Autoaufbereitung in deiner Umgebung vergleichen. Unsere Werkstätten können dir helfen, kleine Makel an deinem Wagen zu entfernen, damit du einen fairen Preis für dein altes Auto erzielen kannst.

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